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Aus dem Alltag

 


St. Martin, St. Martin, St. Martin ritt durch

Schnee und Wind...

 


Auch dieses Jahr fand leider kein St. Martinsumzug auf den Straßen Dauchingens statt. Jedoch plante das Familienzentrum eine neue, ganz tolle St. Martinsfeier.

Diese begann bereits am Morgen des 11.11.2021: Zum Frühstück bekamen alle Kinder eine Brezel von der Gemeinde. Mhhh…war das lecker!
Ihr wart alle schon sooo aufgeregt, denn etwas war anders an diesem Tag…

Als es schon fast dunkel war, durftet ihr nämlich noch einmal in den Kindergarten kommen! Das Zimmer war wunderschön dekoriert mit vielen Lichtern. Es war sehr gemütlich. Jeder durfte seine eigene Laterne mit in die Gruppe bringen. Darauf wart ihr besonders stolz.
Gemeinsam saßen wir alle zusammen und stärkten uns mit Punsch, Brötchen und Würstchen für den St. Martinsumzug.

Natürlich übten wir dafür noch einmal die Martinslieder…darin wart ihr richtige Profis!


Dann ging es los! Jeder nahm seine hell leuchtende Laterne in die Hand und wir gingen zusammen in den Garten. Da wartete eine Überraschung auf uns. Die Musikkapelle aus Dauchingen kam zu uns in den Garten, um unseren Laternenumzug musikalisch zu begleiten.

Wir sangen verschiedene St. Martinslieder und liefen mit der Kapelle durch den Garten. Es war mittlerweile Nacht geworden. Gott sei Dank hatten wir unsere Laternen!
Im Dunkeln konntet ihr euch damit den Weg leuchten.

Im kleinen Garten angekommen, sahen wir zum Abschluss dem Rollenspiel der Igelgruppe zu. Alle Kinder gingen fröhlich nach Hause. Das war ein gelungener St. Martinstag!



 

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Das Erntedankfest im Familienzentrum

 

Wie in jedem Jahr ist auch das Erntedankfest im Familienzentrum ein wichtiger Bestandteil des Jahreskreises. Schon Wochen vorher bereiteten wir uns darauf vor, indem verschiedene werkstattbezogene Angebotskisten durch die Gruppen wanderten. Die Kiste der Forscherwerkstatt beinhaltete beispielsweise verschiedenes Obst und Gemüse in Säckchen, welches die Kinder durch Fühlen den entsprechenden Bildkärtchen zuordneten. Alle Bildungsbereiche des Orientierungsplans wurden so zum Thema Erntedank bearbeitet.

Im Mittelpunkt unserer Erntedankvorbereitungen sollte jedoch die Dankbarkeit gegenüber Gott stehen. Den Kindern wurde in dieser Zeit bewusst, wie wichtig es ist, dankbar für alles was wir haben zu sein. Dass Gott uns Sonne und Regen schenkt und somit unsere Nahrung wachsen und gedeihen lässt.


 “Und wenn du gegessen hast und satt bist,

solltest du den Herrn loben für das gute Land, das er dir gegeben hat.”

5. Mose 8.10

Dieses Lob brachten wir durch eine Erntedankandacht vor Gott. Jede Gruppe erlebte einzeln in der Turnhalle diese Andacht und feierte die reiche Ernte. Es wurde gesungen, gebetet und jedes Kind brachte vor Gott, wofür es persönlich besonders dankbar ist. Dabei wurde nicht nur das Lieblingsessen, sondern ebenso die besten Freunde und natürlich die Familie gewürdigt.

Durch eine Geschichte wurde mit entsprechenden Bildern deutlich, wie wichtig das Zusammenspiel von Gott, den Tieren, den Pflanzen und uns Menschen auf der Welt ist. Den krönenden Abschluss fand diese Andacht durch das Lied “Danke, für diesen guten Morgen”.  


Projekte im Kindergarten

Im Familienzentrum können die Kinder durch vielfältige Räumlichkeiten und große Materialauswahl verschiedenste Angebote wahrnehmen. Viele Themen sind durch den Verlauf und die Feste des Kirchenjahres bestimmt. Aber auch so entstehen unter dem Jahr mehrere kleine Projekte.
So auch diesen Sommer in unserer Igelgruppe: das Projekt über Haustiere.

Doch wie entstehen Projekte im Kindergarten? Ist die Entscheidung der Themen spontan? Oder gibt es einen bestimmten pädagogischen Hintergrund?

Themen bzw. Projekte sind Resultate der Beobachtungen, die wir Erzieher jeden Tag durchführen. Täglich wird beobachtet, dokumentiert und verschriftlicht, was die Schlüsselsituationen der Kinder sind. So entsteht die Idee für ein Thema. Denn nur wenn man an den Interessen der Jungen und Mädchen ansetzt, ist das ganzheitliche und effiziente Lernen möglich.
Gemeinsam mit den Kindern wird dann besprochen, was für offene Fragen und Ideen es zu dem Thema, in unserem Beispiel Thema „Haustiere“, gibt.
Die Aufgabe der Erzieher/innen ist es nun, aus diesen Fragen und Ideen Angebote zu entwickeln, die an den Entwicklungsstand und an die Ressourcen der Kinder angepasst sind. Gleichzeitig wird überlegt, welchen Förderbedarf sie benötigen. Mithilfe des Orientierungsplans und der darin enthaltenen Bildungsmatrix, werden dann komplette Bildungsangebote erarbeitet. Um den Zusammenhang verstehen zu können, werden nun einige Beispiele dieser Angebote aufgeführt.


Wir führten verschiedene Sachgespräche über die Haustiere und hatten dabei sogar Besuch von einer echten Schildkröte. Jeder durfte natürlich ein Foto von seinem Haustier mitbringen und den Gruppenmitgliedern stolz präsentieren.
Fingerspiele wie “eine kleine Katze” schulte die Rhythmik und die Koordination. Auch den Bereich der Grobmotorik wurde bei Bewegungsangeboten gestärkt. Dazu bauten wir einen Hundeparcours auf, erlebten eine Katzenyoga-Geschichte und begaben uns auf eine Entdeckungstour durch Dauchingen.
Durch das Falten und Ausschneiden der gebastelten Tiere trainierten die Kinder ihre Feinmotorik. Die Neugierde wurde bei dem Experiment der schwimmenden Schildkröte geweckt. Hierbei fertigten die Kinder aus Schaumstoff und einem PET-Flaschenboden eine Schildkröte an und ließen diese schwimmen.


Bei allen Angeboten, die wir mit den Kindern durchführten, haben wir sehr genau darüber gesprochen was es heißt, sich um ein Lebewesen zu kümmern.

Sie konnten den Tieren Sympathie und Fürsorge entgegenbringen und so ihre Empathie weiterentwickeln.
Der Igelgruppe bereitete dieses Projekt unglaublichen Spaß. Noch viele Wochen danach war der Besuch der Schildkröte “Emma” in den Gedanken und Gesprächen der Kinder wiederzufinden.



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Die Eichhörnchen-Gruppe erforscht gemeinsam „Die Schnecke“.

Warum ausgerechnet Schnecken? 

Auch wenn Schnecken im ersten Moment nicht besonders niedlich und kuschelig wirken, sind sie äußerst wichtige und interessante Tiere. 

Ohne sie sähe unsere Welt anders aus. 

Hier dürfen die Kinder erfahren, dass jedes Lebewesen auf seine Weise wichtig für unsere Erde ist. 

Und Schnecken sind nun mal sehr langsame Kriechtiere, das macht das Beobachten auch sehr einfach. 

Unsere erste Woche mit dem Schneckenprojekt begann mit einem Sachgespräch über die Schnecke, hierzu veranschaulichten wir das ganze mit Bildmaterial. Wir lernten vieles über die Schnecke kennen.

Die Schnecken gehören zu der Familie der Weichtiere, d.h. sie haben keine Knochen. Durch eine ledrige Haut ist der weiche Schneckenkörper geschützt.

Durch das wellenartige Zusammenziehen ihrer Muskeln bewegt sich die Schnecke vorwärts mit ihrer reinen Muskelkraft. Beim Kriechen hinterlassen die Schnecken eine Schleimspur, welche die Schnecken vor dem rauen Boden schützt. Auf nassem oder feuchtem Untergrund kann die Schnecke am besten kriechen.

Schnecken meiden die Sonne, weil ihre feuchten Körper austrocknen könnten. Deshalb sind Schnecken meistens nachtaktiv. An Regentagen sieht man Schnecken jedoch meist ganztags umherkriechen.       

Die Umwelt ertastet die Schnecke mit ihren empfindlichen Fühlern. Jede Schnecke hat zwei Paar Fühler.

Die Augen sind auf den längeren Fühlern, die kürzeren dienen zum Riechen und Tasten. Schnecken fressen gerne Gräser, Kohl, Blätter, Obst, Früchte und Salat. Die Zunge mit ihren kleinen Hornzähnchen nennt man Radula. Die Radula ist sehr rau und besteht aus vielen tausend Zähnchen.

Schnecken sind Zwitter. Für die Fortpflanzung müssen sich trotzdem zwei Schnecken paaren. Diesen Akt nennt man „Schneckenhochzeit“. Nach der Schneckenhochzeit legt die Schnecke ca. 20 –40 kleine Eier in eine kleine Grube. Nach ca. 14 Tagen schlüpfen die winzigen Schnecken und gehen sofort auf Nahrungssuche. Das Haus der kleinen Schnecken ist zu Beginn zerbrechlich und sehr dünn.

Elstern, Drosseln, Füchse, Salamander, Schildkröten, Frösche, Kröten, Mäuse und Igel sind Feinde der Schnecken.

Das Schneckenhaus ist aus Kalk und ziemlich hart und schützt die Schnecke vor dem Austrocknen. Etwa drei Jahre lang baut die Schnecke an ihrem Schneckenhaus. An den Rillen am Schneckenhaus kann man entdecken, wie die Schnecke immer wieder an ihrem Haus weiterbaut. Sobald das Haus fertig gebaut ist, wird zum Abschluss ein Streifen etwas nach außen gebaut.

Wenn das Schneckenhaus etwas beschädigt ist, so kann die Schnecke ihr Haus selbst reparieren mit kalkhaltigen Naturmaterialien. 

In der zweiten & dritten Woche konnten die Kinder nun zur Praxis übergehen. Wir besorgten uns ein Aquarium für die Gruppe und verwandelten dies in ein Schneckenterrarium.  Dafür machten wir uns auf den Weg in den Wald.

Wir sammelten Rinde, Laubblätter, Gras, Zweige, Steine sowie Moos, um es den Schnecken so artgerecht wie möglich zu gestalten.

Wir hegten und pflegten die Schnecken jeden Tag und lernten so die Vorlieben der Schnecken kennen. Sie mögen es z.B.  gerne nass und feucht in ihrer Umgebung und bevorzugen Gurken zum Essen eher als ein Apfel.

Wir beobachteten und erforschten die Schnecke mit purer Faszination und erstaunen Tag für Tag.

Wir benutzen auch Hilfsmittel wie Lupen sowie einen Microskop, um die Schnecke noch besser erforschen zu können.  Da wir nicht nur an den lebendigen Schnecken forschen können, nutzten wir hierfür leere Schneckenhäuser.

Schnecken hier .. Schnecken da.. Schnecken überall...

Am Ende unseres Schneckenprojekts waren alle Kinder, sowohl auch die Erzieher eine Erfahrung reicher. Die Schnecken entließen wir selbstverständlich nach unserem Schneckenprojekt wieder in die freie Natur zurück.

Schneckige Grüße aus der Eichhörnchengruppe



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Was macht mein Kind da im Sandkasten?

Ach es matscht ja ,,nur‘‘!

Beim Spielen mit Wasser und Sand können sich die Kinder stundenlang verweilen. Doch warum ist das so? Das liegt nicht nur daran, dass es ,,einfach nur‘‘ Spaß macht, sondern die Kinder werden zu Entdeckern und Forschern und erkunden die Welt. Nicht nur das Vermischen von Wasser und Sand wird untersucht. Häufig wird das Zusammenspiel von Wasser,Stöckchen, Sand, Spielmaterialien und anderen Naturmaterialien und Gegenständen erforscht. Hierbei überprüft das Kind selbstständig das Erlebte und hinterfragt bzw. kontrolliert mehrfach das Phänomen.

Ein tolles Beispiel aus der Sicht des Kindes:

,,Wenn ich das Sieb in das Wasser lege, dann füllt es sich mit Wasser. So wie bei der Schaufel. Die lege ich mal nebendran. Ok… in beidem ist jetzt Wasser. Wenn ich die Schaufel hochhebe, habe ich Wasser drin. Jetzt hebe ich das Sieb hoch. Hä? Warum ist da denn jetzt kein Wasser drin? Nochmal! Aber es funktioniert nicht... Jetzt muss ich mal was schauen. Wenn ich das Sieb jetzt auf den Boden drücke, dann habe ich ja ganz viel Sand drinnen! Komisch… das funktioniert nicht. Vielleicht muss ich stärker drücken... Nein! Das klappt nur im Wasser! Das ist ja spannend!‘‘